Grasmilben befallen Tiere und auch Menschen

Grasmilben, auch bekannt als Herbstmilbe, Heumilbe oder Pfirsichlaus, Augustpocke oder Erntebeiss – lateinischer Name Neotrombicula autumnalis sind im Zeitraum vom Juli bis November aktiv.

Die Grasmilbe gehört zur Gattung der Spinnentiere und ihr Lebenraum sind Sträucher und Gräser. Sie ist nur 1 – 2 mm klein ist und daher mit bloßen Augen nicht zu erkennen.

Meine erste Bekanntschaft mit Grasmilben machte ich auf der Hundewiese.

Der Spielgefährte unserer Hündin Phoebe ist ein Schäferhundmix mit Namen Rusty. Er hatte vor einiger Zeit mit dem Befall von Grasmilben zu kämpfen. Das Fell an seinen Hinterbeinen hatte eine orangefarbene Färbung angenommen und er stellenweise hatte er sich blutig gekratzt.

Der arme Kerl tat mir richtig leid und schon das Schreiben dieses Artikels löst bei mir einen Juckreiz aus. Mittlerweile geht es ihm wieder gut und er hat sich dank der Unterstützung des Tierarztes von dem Parasitenbefall erholt.

Was sind eigentlich Grasmilben und wer kann davon befallen werden?

Die Larven der Grasmilben befallen bevorzugt Mäuse, Katzen, Hunde und zum Teil auch uns Menschen. Mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen ritzt die nur 0,25 mm kleine Larve dünne Haustellen auf und injiziert dann ein Sekret in die Wunde, welches die Haut verflüssigt. Die Larve saugt sich dann damit voll, was durchaus mehrere Stunden oder Tage dauern kann.

Der Juckreiz beim befallenen Opfer setzt cirka 24 Stunden nach dem Saugen ein. Auslöser des Juckreizes ist der Speichel der Larve. Es kann zu allergischen Reaktionen kommen und durch das Kratzen können Infektionen ausgelöst werden.

Befallene Hunde und Katzen lecken und kratzen die befallenen Stellen oft blutig. Hier helfen Shampoos mit antiparasitären Wirkstoffen oder entzündungshemmende Arzneimittel, die Sie beim Tierarzt bekommen. Soweit bekannt ist, werden keine Krankheiten durch die Grasmilben übertragen, wie es etwa beim Zeckenbiss der Fall sein kann.

Vorbeugung für Hundehalter:

Meiden Sie in den Monaten Juli bis November stark besuchte Hundewiesen oder Kuhwiesen. Wenn Sie einen Garten mit Rasenfläche haben, dann halten Sie das Gras kurz und entsorgen Sie das gemähte Gras.

Weiterführende Infos:

Nachtrag:Auf der Seite des HR3 habe ich einen Tipp zur Behandlung  gelesen. Die befallenen Stellen mit 70 prozentigem Alkohol abwischen um die Larven zu entfernen. Danach die Stelle mit Salzwasser abwaschen.

Ob es hilft? Vielleicht kann mal jemand hier seine Erfahrungswerte und/oder Tipps zur Behandlung mitteilen?

American Bulldog

Ich bin gerade mit dem Thema American Bulldog beschäftigt und bei der Recherche zur Rasse auf einige interessante Infos gestossen.

Das Thema Zerstörungswut  eines American Bulldogs wurde hier im Bild festgehalten. Um es vorweg zu sagen. Der Grund für das Desaster liegt in der Langeweile des Hundes begründet. Auch ein Zwergpinscher kann das ;-)