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Trächtigkeit und Geburt

Die Trächtigkeit einer Hündin dauert normalerweise 63 Tage. Dabei handelt es sich aber nicht um eine genau feststehende Zahl, Trächtigkeitszeiten, die zwischen 57 und 65 Tagen dauern, sind durchaus als normal anzusehen.

Erstes äusseres Anzeichen ist ein Anschwellen des Bauches ab der fünften Woche. Allerdings ist dieses Merkmal nicht immer leicht auszumachen, besonders, wenn es sich bei der Hündin um ein etwas rundlicheres Tier handelt oder sie nur einen oder zwei Welpen austrägt.

Kurze Zeit später schwellen dann auch die Milchdrüsen und die Zitzen an, welche zudem eine rosige Farbe annehmen. Einige Tage vor der Geburt sondern die Zitzen dann auf Druck ein wässriges Sekret ab.

Tipp: Der Trächtigkeitskalender bei Welpen.de ein nützliches Tool nicht nur für Hundezüchter.

Bei Hündinnen, die bereits einmal geworfen haben, schwellen die Zitzen oft erst in der letzten Woche der Trächtigkeit an und fünf bis sechs Tage vor dem Geburtstermin wird dann sogar vollwertige Milch produziert.

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Nach dem Hundebiss…

Ein Hundebiss kann vielfältige Folgen haben: medizinische, psychische, zivilrechtliche, strafrechtliche oder ordnungsrechtliche.
 
Opfer müssen behandelt werden, leiden unter Angstzuständen, machen Schadensersatz und Schmerzensgeld geltend, erstatten Strafanzeigen wegen vorsätzlicher oder fahrlässiger Körperverletzung und Behörden wollen den Hund beim Wesenstest sehen.

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Bedeutung der Angabe „Krankheiten lt. Vorbesitzer: Nein“ beim Tierkauf

Der BGH hat mit Urteil vom 12. März 2008 – VIII ZR 253/05 – seine Rechtsprechung fortentwickelt, wonach ein Sachmangel eines Gebrauchtfahrzeugs bereits in der Eigenschaft als Unfallwagen liegen kann.

Dieses Urteil wird sicherlich auch im Tierkaufrecht Beachtung finden müssen.
 
Der Kläger erwarb von der Beklagten im Mai 2004 einen Gebrauchtwagen mit einer Laufleistung von 54.000 km zum Preis von 24.990 €.

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Leinenpflicht: Wieviel Bußgeld darf es sein?

Zu den angenehmen Tätigkeiten in der warmen Jahreszeit gehört für Hundehalter, mit dem Vierbeiner spazierenzugehen, sei es mal kurz das morgendliche oder abendliche Gassigehen um den Häuserblock, sei es ein längerer Ausgang im Park oder ein erfrischender Ausflug in den Wald oder ein Lauf über die Wiesen.

Was dabei zu beachten ist, wird nachfolgend geschildert.

Viele Gemeinden haben für bestimmte Bereiche, insbesondere für Wald- und Wohngebiete oder auch Parkflächen, Satzungen oder Verordnungen erlassen, die Hundebesitzer verpflichten, ihre Vierbeiner an der Leine zu führen.

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Irrtümliche Tötung eines Hundes ?

Wegen der Tötung eines Hundes wurde Strafbefehl wegen Vergehens nach § 17 Nr. 1 TierSchG erlassen.

Nach Einspruch des Angeklagten hat das Amtsgericht diesen mit Begründung freigesprochen, der Angeklagte sei zwar objektiv zur Tötung des Hundes nicht berechtigt gewesen, er habe jedoch irrtümlich angenommen, dieser Hund sei durch einen Schuss getroffen und schwer verletzt worden, weswegen er dem Hund aus einer Entfernung von 50-80 m, ohne nähere Nachschau, einen Fangschuss gegeben habe.

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Was ist ein Hund wert ?

Um den Wert eines Hundes beziffern zu können, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen.
 
Der Schadensersatz für Tötung oder Verletzung von Hunden kann ausgelöst werden aufgrund:

1.   Haftung aus Vertrag – Beispiel: der in Pflege gegebene Hund wird mangelhaft beaufsichtig, reißt aus und rennt in ein Auto

2.   Tierhalterhaftung – Beispiel: ein Pferd tritt den Hund

3.   Verschuldenshaftung – Beispiel: ein Jäger erschießt den Hund, da er ihn mit einem Stück Wild verwechselt hat

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Mangelhaftigkeit eines Tieres wegen Abweichung von der physiologischen Norm

Der Bundesgerichtshof hatte mit Urteil vom 7. Februar 2007 – VIII ZR 266/06 – darüber zu entscheiden, unter welchen Voraussetzungen bei einem verkauften Reitpferd Abweichungen von der physiologischen Norm als Sachmangel zu qualifizieren sind.

Diese Entscheidung wird auch weitereichende Auswirkungen auf das sonstige Tierkaufrecht haben.  Mangelhaftigkeit eines Tieres wegen Abweichung von der physiologischen Norm weiterlesen

Wann ist eine Hundezucht genehmigungspflichtig?

Wer gewerbsmäßig Hunde züchtet oder mit Hunden handelt, benötigt die Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes. Dies ist im § 11 Abs. 1 Nr. 3a des Tierschutzgesetzes (TierSchG) festgelegt. Wann eine gewerbsmäßige Tierzucht vorliegt, sagt das TierSchG aber nicht.

Bei dem Stichwort „gewerbsmäßige Hundezucht“ schießen einem Bilder von Massenhaltung und „Ausschussproduktion“ durch den Kopf – doch weit gefehlt. Der Gesetzgeber meinte etwas ganz anderes.

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Landseer Blog

Interessantes zur Rasse der Landseer aus erster Hand. Familie Kapic aus Goch informiert im eigenen Blog umfassend zu dieser tollen Hunderasse.

Das Züchterehepaar verfügt über langjährige Erfahrung und lässt den Leser daran teilhaben.

Der Blog zur Rasse der Landseer